Modul 4: Komplexe Strategien entwickeln
| Bezeichnung | Komplexe Strategien entwickeln |
| Modul-verantwortlicher | Prof. Dr. Stephan Wolff |
| Themen des Moduls |
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| Zugehörigkeit | Kerncurriculum |
| Ziele des Moduls | Dieses Modul soll ein Grundverständnis von Konzepten des strategischen Managements vermitteln, aber auch das Konzept der Strategie im Hinblick auf die organisatorische Realität ihrer Bildung, auf ihre latenten Funktionen und Nutzungen kritisch reflektieren. Gewissermaßen als Anti-These zum klassischen Strategieverständnis (als ‚Management der Erwartbaren’) soll das Weick’sche Konzept des Management des Unterwarteten vorgestellt und in seinen praktischen Implikationen erörtert werden. |
| Beschreibung des Moduls | Zunächst erfolgt eine Einführung und kritische Betrachtung in ausgewählte Konzepte der Strategieentwicklung und -umsetzung. Sodann wird das Konzept des ‚Management des Unerwarteten’ vorgestellt, mit Verweis auf die von Weick und seinen Mitarbeitern rekonstruierten Fallkonstellationen vertieft und anhand von Beispielen aus der eigenen Praxis der Teilnehmer reflektiert. |
| Inhalt | Bildung und Nutzung von Strategien Das Teilmodul wird eine Einführung in ausgewählte Konzepte der Strategieentwicklung bieten (Szenarios, strategische Planung, Lernende Organisation). Auf dieser Grundlage werden relevante Modelle des strategischen Managements präsentiert und in ihren Möglichkeiten diskutiert (St. Galler Management-Modell, BCG-Matrix, Portfolio, Balanced Scorecard, Kernkompetenzen). Dabei wird sowohl die Markt- als auch die Ressourcenperspektive erläutert. Strategisches Management kann nur produktiv werden, wenn es gelingt, diese Perspektive und Ebene mit dem operativen Management im Organisationsalltag schlüssig zu verknüpfen. Dies wird an den Methoden der 'Zielvereinbarungen', an 'Potenzialanalysen', im Blick auf 'Qualitätsmanagement' und 'Innovationsmanagement' konkretisiert. Drei Anwendungsszenarien (Hochschule, Lifelong Learning, internationale Zusammenarbeit) werden die Möglichkeit bieten, die jeweils 'eigenen' Kontexte und Entwicklungsbedingungen zu reflektieren und Handlungsoptionen zu skizzieren oder zu evaluieren. Management des Unerwarteten Angesichts der Komplexität und Dynamik ihrer externen und internen Umwelten sehen sich Organisationen zunehmend gefordert, sich auf unvorhersehbare Entwicklungen einzustellen, d.h. mit dem Unerwarteten kompetent umzugehen, ohne dass dabei die grundsätzliche Zuverlässigkeit leidet. Wie darin erfolgreiche Organisationen demonstrieren (die sog. HROs), sind hierfür sowohl antizipative Fähigkeiten (aktives Einstellen auf das Unerwartete), wie Bewältigungskompetenzen (gekonntes Umgehen mit eingetretenen Überraschungen) notwendig. |
| Dozent | Prof. Dr. Hans A. Wüthrich Herkunft: Universität der Bundeswehr München, Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften Disziplin: Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Stephan Wolff Herkunft: Universität Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik Disziplin: Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaft |
| Leistungspunkte | 5 |
| Lehr-Lernmaterial | Reader |
| Lehr- und Lernformen | Im Rahmen des Moduls werden nachfolgende Lehr- und Lernformen angeboten:
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| Voraussetzung für die Teilnahme | Keine |
| Zeitpunkt (Semester) | 2. Semester |
| Häufigkeit des Angebots | Jedes 2. Semester |
| Dauer des Moduls | 1 Semester |




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