Husmann, Bärbel
Arbeitstitel
Das Eigene finden. Eine qualitative Studie zur Religiosität Jugendlicher. Arbeiten zur Religionspädagogik, hg. von Gottfried Adam und Rainer Lachmann, Bd. 36, Göttingen: V&R unipress 2008
Betreuer
Prof. em. Dr. Dr. Werner Brändle
Adresse
Bärbel Husmann, Gymnasium Meckelfeld
Appenstedter Weg 100
21217 Seevetal
Bildungsgang
| 1958 | geboren in Burgsteinfurt/Westfalen |
| 1977 | Abitur |
| 1983 | Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien in Evangelischer Theologie und Chemie, Universität Göttingen |
| 1984 - 1986 | Auslandsaufenthalt in Cambridge/England am „Tyndale House – Residential Centre for Biblical Research” |
| 1989 | Pädagogische Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, Studienseminar Göttingen |
| 1989 - 2001 | Studienrätin am Gymnasium Lüchow/Wendland, am Kranich-Gymnasium Salzgitter-Lebenstedt und am Augustin-Wibbelt-Gymnasium Warendorf |
| 1998 | Ordination in der Ev.-reformierten Kirche als Ältestenpredigerin |
| 1999 | Abschluss als Individualpsychologische Beraterin (DGIP), Alfred-Adler-Institut Nord in Delmenhorst |
| 2001 - 2008 | Dozentin am Religionspädagogischen Institut der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in Loccum |
| 2003 - 2008 | Lehrbeauftragte für Fachdidaktik Evangelische Religion an der Georg-August-Universität Göttingen |
| 2007 | Promotion zur Dr. phil., Universität Hildesheim |
| seit 2008 | Lehrbeauftragte für Religionspädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg |
| seit 2008 | Stellvertretende Schulleiterin am Gymnasium Meckelfeld in Seevetal |
Abstract
„Das Eigene finden“, dieser Titel zeigt an, dass Antworten auf die Frage nach der Religiosität Jugendlicher nicht pauschal zu haben sind. Dementsprechend geht es auch nicht um Generalisierungen und flächendeckende Aussagen, sondern um „Tiefenbohrungen“. Die Interviewanalysen sind spannend zu lesen, methodisch hoch reflektiert und geben anschaulich wieder, wie das erinnernde Sprechen über sich selbst für die befragten Jugendlichen zugleich die Konstruktion der eigenen Geschichte und des eigenen Standpunktes in Sachen ‚Religion’ darstellt.
Differenziert-reflektiert sind auch die abschließenden Auswertungen, die der internen Logik im erzählten Material folgen, indem sie explizieren, was von den Jugendlichen selbst mit Relevanz belegt wurde. Inwieweit sich diese Ergebnisse mit dem externen Referenzsystem der Glock’schen Dimensionen von Religiosität decken, wird in einem zweiten Schritt überprüft.
Das Buch liefert wertvolle Einsichten in die Art und Weise, wie Jugendliche gegenwärtig ihre religiösen Selbst- und Weltdeutungen konstruieren und kommunizieren. (Verlagstext)
Publikationen
Eine Liste mit den Publikationen ist hier hinterlegt.



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