wir bieten...
Dekobild im Seitenkopf Dies academicus
 

Dies academicus der Universität Hildesheim

Die Proteste der Studierenden über die Fehlentwicklungen bei der Umsetzung der Bologna-Reform im Herbst 2009 haben an unserer Universität zu einer konstruktiven und anhaltenden Diskussion zwischen Studierenden und Lehrenden über Verbesserungsmaßnahmen in Studium und Lehre geführt. Der Bologna-Tag am 20. Januar 2010 hat dazu Wesentliches beigetragen. Es wurden zentrale Problemfelder benannt, auf denen schnell Änderungen und Verbesserungen herbei geführt werden sollten.

Dank der Anstrengung der Studiengangsverantwortlichen, der Studierenden und nicht zuletzt dank der intensiven Arbeit der QM-Studienkommissionen ist es bereits im Sommersemester 2010 gelungen, die Studiengänge im Sinne der Diskussionsergebnisse des Bologna-Tages weiter zu entwickeln. So sind neue Prüfungsformen eingeführt worden, die Prüfungsbelastung ist, z.B. durch die Verringerung der Anzahl von Modulen, reduziert worden und die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen wurde mit dem Ziel einer  liberalen Anrechnungspraxis überprüft, um Mobilitätsbarrieren abzubauen. Auch sind in einigen Studiengängen schon Module geöffnet worden, um die Wahlmöglichkeiten von Studierenden im Sinne individueller Bildung zu erweitern. Vom Sommersemester 2011 an werden die Studierenden die Möglichkeit haben, Veranstaltungen aus dem Angebot des Studium Fundamentale zu wählen, um auch über die eigenen Fachstudien hinaus Wissen, Erfahrungen und (Schlüssel-)Kompetenzen erwerben zu können. Anrechnungsmöglichkeiten für ein solches Angebot sollen bei der Weiterentwicklung aller Studiengänge verstärkt berücksichtigt werden.

Die so entstandene Dialogkultur hinsichtlich der Qualität von Studium, Lehre und Forschung wird vom Wintersemester 2010/11 an jährlich an einem Dies academicus vertieft werden. Der Dies academicus dient dazu, Diskussions- und Reflexionsprozesse zur Qualität von Studium und Lehre, zur Weiterentwicklung der Studiengänge sowie zur Optimierung der Studienbedingungen zu bündeln und alle Beteiligten von den Studierenden über die Lehrenden bis zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Serviceeinrichtungen der Universität zusammenzubringen.

Ziel ist es, diese Diskussions- und Reflexionsprozesse kontinuierlich aufrecht zu erhalten und in konkrete Maßnahmen zu überführen. Dabei soll der Dies academicus jeweils unter einem besonderen Motto stehen und dabei auch als einer der Orte dienen, an denen die Ergebnisse aus Evaluationsverfahren analysiert und diskutiert werden.