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Im Zentrum der Tagung stehen qualitative Forschungsmethoden, die in den unterschiedlichen am Forschungsgebiet Interkulturelle Kommunikation beteiligten Fachrichtungen Verwendung finden. So werden ausgewählte Methoden von Vertretern der Sprachwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie in Form von Vorträgen vorgestellt. Darüber hinaus geht es um Fragen der Vermittlung und Anwendung qualitativer Methoden, die am Beispiel einzelner (Lehr-)Forschungsprojekte in parallelen Workshops erörtert werden.
Den übergeordneten Rahmen dieser Auseinandersetzung mit qualitativen Forschungsmethoden soll der Prozess der Internationalisierung deutscher Hochschulen bilden. Zur Förderung des Dialogs zwischen Forschung und Praxis wird eingangs skizziert, welche Herausforderungen kulturelle Vielfalt im Hochschulkontext mit sich bringt und welche praktischen Lösungsansätze im Rahmen von DAAD geförderten Projekten derzeit verfolgt werden. Worin der Beitrag qualitativer Forschung zu interkultureller Kommunikation in diesem Zusammenhang bestehen kann, soll im Anschluss an die Vorstellung von Forschungsmethoden zur Diskussion gestellt werden. Den Abschluss der Tagung bildet die gemeinsame Suche nach Kooperationsmöglichkeiten zwischen Forschung und Praxis.
Die Tagung versteht sich als Fortsetzung der letztjährigen Veranstaltung an der Universität Koblenz/Landau (19.-20.09.2008). Für nähere Informationen siehe: Forum Qualitative Sozialforschung Bd. 10, Nr. 1/2009 (Onlineversion). Informationen zu Herausforderungen der Internationalisierung sowie zu Lösungsansätzen, die im Rahmen des DAAD Programms zur Förderung der Integration ausländischer Studierender (PROFIN) initiiert wurden, finden sich auf den Internetseiten des DAAD, dem wir für die finanzielle Unterstützung der Tagung herzlich danken.
Wir würden uns sehr freuen, Sie im Oktober an der Universität Hildesheim begrüßen zu dürfen!
Prof. Dr. Stephan Schlickau Prof. Dr. Beatrix Kreß Dr. Francis Jarman Elke Bosse
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