Die interkulturellen Trainingsmodule an der Universität Hildesheim werden vom Institut für Interkulturelle Kommunikation (IKK) in Kooperation mit der Studierenden-Initiative Go.Intercultural! und dem center for lifelong learning (cl3) organisiert. Sie gehören zum Angebot fächerübergreifender Schlüsselkompetenzen und können entsprechend von allen Studierenden der Universität Hildesheim besucht werden. Bei den Modulen handelt es sich um 2-tägige Workshops, die von Go.Intercultural!-Mitgliedern und DozentInnen des IKK-Instituts geleitet werden.
Die Gestaltung der Workshops ist darauf ausgerichtet, die unterschiedlichen Vorkenntnisse der TeilnehmerInnen aufzugreifen und bietet Raum für intensiven Erfahrungsaustausch über Fächer- und Ländergrenzen hinweg. Dieses erfahrungsorientierte Vorgehen wird mit der interaktiven Vermittlung theoretischer Modelle verknüpft, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen des interdisziplinären Forschungsgebiets IKK basieren. Der Ausrichtung des Hildesheimer IKK-Instituts entsprechend erhalten sprachwissenschaftliche Ansätze hierbei ein besonderes Gewicht, d.h. die kommunikative Gestaltung interkultureller Begegnungen steht im Vordergrund. Anhand von persönlichen Erlebnisberichten, Fallbeispielen und Simulationen lassen sich Chancen und Risiken solcher Begegnungen veranschaulichen und reflektieren. Zentrales Merkmal aller Trainingsmodule ist dabei, dass die Inhalte auf die Interessen und Bedürfnisse der TeilnehmerInnen abgestimmt und gemeinsam erarbeitet werden.
Insgesamt soll dieser didaktisch-methodische Ansatz den TeilnehmerInnen ermöglichen, ihre interkulturellen Erfahrungen zu reflektieren, die Dynamik interkultureller Kommunikation näher zu erkunden und Handlungsperspektiven für zukünftige Kontaktsituationen zu entwickeln. Eine thematische Gliederung der Trainingsmodule besteht insofern, als sie sich an verschiedenen Themengebieten orientieren, die in bestimmten Studienphasen von besonderer Bedeutung sind.