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Institut für Kulturpolitik


Herzlich Willkommen auf den Seiten des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim!

In diesem Institut werden Kulturpolitik, Kulturmanagement und Kulturverwaltung sowie Forschungsfelder der Kulturvermittlung als integrale Bereiche der Studiengange im Fachbereich für Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation zusammengefasst. Inhalt unserer Lehr- und Forschungstätigkeit ist anwendungsbezogene Kulturpolitikforschung auf kommunaler Ebene, Länder- und Bundesebene sowie im internationalen Vergleich.

Gegenstand unserer Untersuchungen sind die Aufgaben und Ziele, die Bedingungen und Perspektiven von Kulturpolitik und deren Umsetzung durch Kulturmanagement und Kulturverwaltung. Kulturpolitikforschung schließt die Lücke zwischen Kulturpolitik und den konkreten Anforderungen der kulturellen Praxis.

 

Aktuelles




Tagung: Theaterpolitik!
Reformbedarf in Niedersachsen, Modelle aus Deutschland

 

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 18. bis 20. Juni 2010
in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim


Die Theaterlandschaft in Niedersachsen ist vielfältig, allerdings – wie überall in Deutschland – einem großen Spar- und Effizienzdruck ausgesetzt. Die Konsequenzen sind bekannt: Die Etats werden gekürzt, Häuser und Sparten werden zusammengelegt oder im schlimmsten Fall geschlossen. Die Theaterpolitik scheint auf Fragen der Finanzwirtschaft reduziert zu werden.

 

Das Klagen über diese unbefriedigenden Rahmenbedingungen ist verständlich. Wo aber liegen in der derzeitigen Theaterlandschaft Chancen, die es gerade in dieser prekären Situation zu nutzen gilt? Welche Reformansätze, Konzepte und Modelle können die Zukunft des Theaters sichern? Was muss kulturpolitisch eingefordert werden?

 

Fünf grundsätzliche Einsichten strukturieren den Diskurs um eine zeitgemäße Theaterpolitik:

 

Theater braucht Konzepte!
Theater braucht Ausbildung!
Theater braucht Vermittlung!
Theater braucht Strukturen!
Theater braucht Förderung!

 

Mit Theatermachern, Kulturpolitikern, Förderern und Wissenschaftlern soll in Diskussionsrunden entlang dieser Einsichten der Reformbedarf in der Theaterpolitik des Landes ermittelt sowie Ziele und Visionen für eine zukünftige Theaterlandschaft in Niedersachsen formuliert werden.

 

Sie sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.

 

Dr. Albert Drews, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiter
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

Weitere Informationen unter: http://www.loccum.de/programm/p1030.html

 




Zweite Absolventenbefragung der Hildesheimer kulturwissenschaftlichen Studiengänge zu Studium, Berufseinstieg und Berufstätigkeit abgeschlossen

 

Die Ergebnisse der Studie von Prof. Dr. Birgit Mandel sind ab sofort hier zum Download verfügbar.



"Theater und Migration"

Herausforderung und Auftrag für die Kulturgesellschaft
24. und 25. 6. 2010 in Köln

 

Ein Symposium des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim

 

In Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Comedia Theater Köln, gefördert von der Stadt Köln

 

Das Theater in Deutschland ist personell ziemlich monokulturell! Das Theater in Deutschland ist ästhetisch und inhaltlich wenig interkulturell! Das Theater in Deutschland ist noch immer in der Zuschauerorientierung einseitig auf ein deutsches Bildungsbürgertum fixiert!

 

Beim Symposium Theater und Migration soll den Fragen nachgegangen werden, wie Menschen mit Migrationshintergrund im Theater partizipieren, wie deutsch-migrantische Künstler das Theater verändern und wie die Theater den transkulturellen Wandel nutzen können.

 

Anhand von Beiträgen aus Theorie und Praxis sollen Erfahrungen erörtert und Möglichkeiten zu kulturpolitischen Weichenstellungen gefunden werden.

 

Kulturwissenschaftler und Theaterkünstler analysieren Programme und Projekte, reflektieren konzeptionelle Überlegungen und formulieren Handlungsempfehlungen für eine zukünftige Theaterpolitik. Beispielhaft sollen sowohl Modelle aus England herangezogen werden als auch Vermittlungsstrategien, wie sie in der deutschen Kulturlandschaft derzeit entwickelt werden.

 

Medienpartner: Die Zeitschrift Theater der Zeit und Grimm & Grips, das Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater der ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland, sowie www.theaterpolitik.de.

 

Teilnahmegebühr: € 60,00, ermäßigt, € 30,00 (jeweils inklusive Verpflegung)

 

Veranstaltungsort:

Comedia Köln
Vondelstraße 4-8
50677 Köln

 

Anfahrt

 

 



 


DIE KUNST, DIE KÜNSTE ZU VERMITTELN. 65 Freiwillige des FSJ Kultur zu Gast an der Universität Hildesheim


Vom 17. bis 19. Mai 2010 fanden nun schon zum dritten Mal die Bildungstage FSJ Kultur statt an der Universität Hildesheim statt. 65 TeilnehmerInnen des Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur aus allen Regionen Deutschlands informierten sich über die kulturvermittelnden Studiengänge Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Szenische Künste, Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sowie Philosophie/Künste/Medien. Betreut wurden sie dabei unter anderem von ehemaligen Freiwilligen des FSJ Kultur, die nun an der Universität Hildesheim studieren.

Im FSJ Kultur engagieren sich junge Menschen zwischen 16 bis 27 Jahren für ein Taschengeld in Museen und Theatern, in Medientreffs und Kunstschulen, in Bibliotheken und Gedenkstätten, in Musikeinrichtungen oder soziokulturellen Zentren. Die Jugendlichen sind dort in den ganz normalen Arbeitsalltag integriert und bereichern das Programm mit einem eigenständigen Projekt. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. ist Träger des FSJ Kultur in Niedersachsen, Hamburg und Bremen und mit der Universität Hildesheim Organisator der Bildungstage.

Während der Bildungstage wurde das Thema Berufsorientierung aufgegriffen. Nach gemeinsamen Workshops am Montag besuchten die Freiwilligen am Dienstag mit Studierenden Seminare und Vorlesungen und lernten sowohl die künstlerische als auch die wissenschaftliche Seite der Hildesheimer Studiengänge kennen. Die nun im dritten Jahr befindliche Kooperation zwischen der Stiftung Universität Hildesheim / Institut für Kulturpolitik und der LKJ Niedersachsen trägt Früchte: rund 20 ehemalige Teilnehmer der Bildungstage 2009 studieren seit dem Wintersemester 2009/2010 an der Universität Hildesheim und geben Ihre Erfahrungen gerne weiter. So informierten sie nicht nur über das Studium, sondern auch das Leben in Hildesheim und manch ein ehemaliger Freiwilliger öffnete am Abend seine WG-Küche für die Besucher aus ganz Deutschland.

Nach einem Fachvortrag von Doreen Götzky vom Institut für Kulturpolitik und einer ausführlichen Fragerunde mit Frau Götzky und Carolin Berendts, der Beauftragten für den Studienbereich Praktikum und das Arbeitsfeld Kultur, reisten die Freiwilligen am Mittwoch wieder in Ihre Organisationen zurück. Viele von Ihnen werden für die künstlerische Eignungsprüfung im Juli nach Hildesheim wiederkommen.





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