Internationales Informationsmanagement: Schnittstelle zwischen Informationstechnologie und interkultureller Kommunikation
Die heutige Welt wird von zwei Tendenzen geprägt. Dies ist zum einen die Globalisierung, das heisst u.a. das Zusammenrücken verschiedener Sprachen und Kulturen, und zum anderen der zunehmende Einfluss der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie. Der Studiengang "Internationales Informationsmanagement" reagiert darauf mit seinen zwei Schwerpunkten Angewandte Sprachwissenschaft und Angewandte Informationswissenschaft. Der Studiengang wendet sich an Studierende, die Neigungen und Fähigkeiten im Bereich Sprachen und Übersetzen ebenso mitbringen wie Interesse an der Informationsverarbeitung und der Kommunikation mittels neuester Informationstechnologie. Er umfasst ein Hauptfach und zwei Nebenfächer.
Information und Kommunikation sind heute entscheidende Produktionsfaktoren. Komplexe internationale Geschäftsprozesse lassen eine Fülle von produkt- und marktrelevanten Informationen, in der Regel in digitaler Form, entstehen. Diese Informationen schnell, verständlich und sachlich adäquat bereit zu stellen, ist die Aufgabe moderner InformationsmanagerInnen. Daten und Informationen sind aber nicht auf einen Sprachraum begrenzt; sie müssen unabhängig von der jeweiligen Sprache aufgesucht und dann, oft in einer anderen Sprache, angemessen dargestellt werden. Sprachgrenzen sind gleichzeitig auch Kulturgrenzen, so dass auch sehr komplexe Kommunikationsprozesse stattfinden. Mehrsprachigkeit und die Fähigkeit zu interkultureller Kommunikation sind also für InformationsmanagerInnen entscheidende Qualifikationen. Die Schnittstelle zwischen Informationstechnologie und interkultureller Kommunikation erfordert Kompetenzen, die der Magister-Studiengang "Internationales Informationsmanagement" vermittelt.