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Professor

Prof. Dr. Jens Roselt

Telefon: 883- 673
Sprechzeiten: (in der vorlesungsfreien Zeit) Di. 13.07.10/ 16:00 und Mi. 01.09.10/ 12:00
Raum: Domäne Hs 2/109
Informationen:


Absprachen über Mail roselt@uni-hildesheim.de


Lebenslauf


Jens Roselt (*1968) Professor für Theorie und Praxis des Theaters

  • Theorie

1989–1994                          Studium der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen

1995–1998                          Graduiertenkolleg „Theater als Paradigma der Moderne“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

1998                                      Promotion. Titel: Die Ironie des Theaters

1999–2002                          Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“

                                               an der Freien Universität Berlin

2002–2008                          Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theaterwissenschaft an der Freien Universität und

                                               Geschäftsführer des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Performativen“

2007                                      Habilitation an der Freien Universität Berlin

seit 2008                              Professor für Theorie und Praxis des Theaters an der Stiftung Universität Hildesheim

  • Praxis

seit 1995                              Dramaturgische Zusammenarbeit zu unterschiedlichen Projekten an verschiedenen Theatern

                                               (u. a: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Podewil, Hebbel-Theater, Volkstheater Rostock,

                                               Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Mainz, Staatstheater Stuttgart)

seit 2000                              Kritiker für die Frankfurter Rundschau

2000–2001                          Hausautor am Staatstheater Stuttgart

2001                                      Dramatisierung des Romans „Erniedrigte und Beleidigte“ von Dostojewski für Frank Castorf

                                               (Volksbühne/Wiener Festwochen)

2004                                      Dramatisierung des Romans „Rauch“ von Turgenew für das Theater Baden-Baden

2007                                      Übersetzung von Shakespeares The Tempest für die Münchner Kammerspiele

                                               (Inszenierung Stefan Pucher, eingeladen zum Theatertreffen 2008)

2008                                      Übersetzung von Shakespeares The Merchant of Venice für das Schauspielhaus Zürich

                                               (Inszenierung Stefan Pucher)


Forschungsschwerpunkte


  • Ästhetik des zeitgenössischen Theaters und der Performancekunst
  • Geschichte und Theorie der Schauspielkunst
  • Räume des Theaters
  • Methoden der Aufführungsanalyse
  • Phänomenologie
  • Probenprozesse

Publikationen


Bücher

  • Die Ironie des Theaters. Wien: Passagen 1999.
  • Kunst der Aufführung – Aufführung der Kunst, hrsg. mit Erika Fischer-Lichte und Clemens Risi. Berlin: Theater der Zeit (Recherchen 18) 2004.
  • Seelen mit Methode – Schauspieltheorien vom Barock bis zum postdramatischen Theater, hrsg. und mit einer Einführung von Jens Roselt. Berlin: Alexander Verlag 2005.
  • Phänomenologie des Theaters. München: Wilhelm Fink Verlag 2008.
  • Strahlkräfte. Festschrift für Erika Fischer-Lichte, hrsg. Mit Christel Weiler und Clemens Risi. Berlin: Theater der Zeit (Recherchen 54) 2008.
  • Koordinaten der Leidenschaft, hrsg. mit Clemens Risi. Berlin: Theater der Zeit 2008.

Aufsätze

  • Vom Affekt zum Effekt – Schauspielkultur und Popkultur. In: Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Christel Weiler (Hg.): Transformationen. Theater der neunziger Jahre. Berlin: Theater der Zeit, 1999, S. 111–121.
  • Gob Squad – What are you looking at? In: HOME & AWAY – Programmheft EXPO 2000, Hannover 1999, S. 51–55.
  • Postmodernes Theater – Subjekt in Rotation. In: Mike Lützeler, Ingeborg Hoesterey, unter Mitarbeit von Alexander Honold und Doris Kolesch (Hg.): Räume der literarischen Postmoderne. Tübingen 2000, S. 147–166.
  • Big Brother – Zur Theatralität eines Medienereignisses. In: Matthias Lilienthal und Claus Philipp (Hg.): Schlingensiefs Ausländer raus! Frankfurt am Main 2000, S. 70–78. Auch abgedruckt in: Theaterwissenschaftliche Beiträge (=Theater der Zeit, Oktober 2000), S. 35–36.
  • Schaubühne oder Peepshow? In: Deutsches Schauspielhaus (Hg.): Hamburger Hefte Nr. 1. Hamburg 2000, S. 4–10.
  • Attraktion des Augenblicks. Aufführung, Performance, performativ/Performativität als theaterwissenschaftliche Begriffe (zus. mit Erika Fischer-Lichte). In: Erika Fischer-Lichte und Christoph Wulf (Hg.): Theorien des Performativen. Paragrana 10 (2001), S. 237–254.
  • Der Raum als Zeichen. In: Die deutsche Bühne 9 (2001), S. 26–29.
  • „Kulturen des Performativen“ als Denkfigur zur Analyse von Theater und Kultur im ausgehenden 20. Jahrhundert. In: Martina Leeker (Hg.): Maschinen, Medien, Performances. Berlin 2001, S. 623–637.
  • Die Würde des Menschen ist antastbar – Der kreative Umgang mit der Scham. In: Carl Hegemann (Hg.): Erniedrigung genießen. Kapitalismus und Depression III. Berlin 2001, S. 47–59.
  • Breite Wand, tiefe Räume: Richtiges Kino und echtes Theater. In: Theater der Zeit 4 (2001), S. 12–15.
  • Lemma „Körperlichkeit“. In: Helmut Schanze (Hg.): Metzler Lexikon Medientheorie – Medienwissenschaft. Stuttgart und Weimar 2002, S. 166f.
  • Theater aus den Fugen. In: Thekla Heineke und Sandra Umathum (Hg.): Christoph Schlingensiefs Nazis rein. Frankfurt am Main 2002, S. 79–83.
  • Hüllen des Selbst. Das Kostüm im Strukturwandel der Theaterästhetik. In: Die deutsche Bühne 2 (2003), S. 18–21.
  • Aufführungsparalyse. In: Christopher Balme, Erika Fischer-Lichte und Stephan Grätzel (Hg.): Theater als Paradigma der Moderne? Positionen zwischen historischer Avantgarde und Medienzeitalter. Tübingen und Basel 2003, S. 145–154.
  • Diskursivierung des Performativen (zusammen mit Barbara Gronau). In: Erika Fischer-Lichte und Christoph Wulf (Hg.): Praktiken des Performativen. Paragrana 13 (2004), Nr. 1. S. 112–127.
  • Theater souverän. Bühne und Medien im Dialog. In: Theater der Zeit 2 (2004), S. 3–5.
  • Erfahrung im Verzug. In: Erika Fischer-Lichte, Clemens Risi und Jens Roselt (Hg.): Kunst der Aufführung – Aufführung der Kunst. Berlin: Theater der Zeit, 2004 (Recherchen 18), S. 27–39.
  • Wo die Gefühle wohnen – Zur Performativität von Räumen. In: Hajo Kurzenberger und Annemarie Matzke (Hg.): TheaterTheoriePraxis. Berlin: Theater der Zeit, 2004 (Recherchen 17) S. 66–76.
  • In Ausnahmezuständen – Schauspieler im postdramatischen Theater. In: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Theater fürs 21. Jahrhundert. Text und Kritik, Sonderband 2004, S. 166–176.
  • Mit Leib und Linse – Wie Theater mit Medien arbeiten. In: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Theater fürs 21. Jahrhundert. Text und Kritik, Sonderband 2004, S. 34–41.
  • Kreatives Zuschauen – Zur Phänomenologie von Erfahrungen im Theater. In: Der Deutschunterricht 2/2004, S. 46–56.
  • Chips und Schiller. Über Lachgemeinschaften im zeitgenössischen Theater und ihre historischen Voraussetzungen. In: Werner Röcke und Hans Rudolf Velten (Hg.): Lachgemeinschaften. Kulturelle Inszenierungen und soziale Wirkungen von Gelächter im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Berlin 2005, S. 225–244.
  • Lemma „Charakter“. In: Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Stuttgart und Weimar 2005, S. 46–49.
  • Lemma „Dialog“. In: Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Stuttgart und Weimar 2005, S. 67 –72.
  • Lemma „Einfühlung“. In: Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Stuttgart und Weimar 2005, S. 83–85.
  • Lemma „Figur“. In: Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Stuttgart und Weimar 2005, S. 104–107.
  • Lemma „Raum“. In: Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Stuttgart und Weimar 2005, S. 260–267.
  • Lemma „Schauspieltheorien“. Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Stuttgart und Weimar 2005, S. 286–296.
  • Die „Fünfte Wand“: Medialität im Theater am Beispiel von Frank Castorfs Dostojewski-Inszenierungen. In: David Roesner, Geesche Wartemann und Volker Wortmann (Hg.): Szenische Orte – Mediale Räume. Stuttgart 2005, S. 109–127.
  • Přitažlivost okamžiku – představeni, performance, performativ a performativnost jako teatrologické pojmy. (zus. mit Erika Fischer-Lichte). In: Jan Roubal (Hg.): Souřadnice a kontexty divadla. Prag 2005, S. 147–154.
  • Der Schritt vom Wege – Schauspielkunst jenseits der Perfektion. In: Dramaturgische Gesellschaft (Hg.): dramaturgie 1, Berlin 2006, S. 32–37.
  • Die Arbeit am Nicht-Perfekten. In: Erika Fischer-Lichte, Barbara Gronau, Sabine Schouten und Christel Weiler (Hg.): Wege der Wahrnehmung. Theater der Zeit, Recherchen 33, Berlin 2006, S. 28–38.
  • Vom (Be-)Nutzen des Raums im Theater. Friedrich Kiesler und die Raumbühne. In: Gert Mattenklott und Martin Vöhler (Hg.): Sprachen ästhetischer Erfahrung, Paragrana, Bd. 15, Nr. 2, (2006), S. 187–196.
  • Fremde Posen. In: Michael Jaeger u. a. (Hg.): ‚Verweile doch’ – Goethes Faust heute, Blätter des Deutschen Theaters, Nr. 2 (2006), S. 153–166.
  • Transformationen des Religiösen im zeitgenössischen Theater. In: Ingrid Kasten und Erika Fischer-Lichte (Hg.): Transformationen des Religiösen. Performativität und Textualität im geistlichen Spiel. Berlin, New York 2006, S. 264–279.
  • Intermediale Erfahrungen. Zur Transformation eines Romans im Theater. In: Kerstin Hausbei, Franck Hofmann, Nicolas Hubé, Jens E. Sennewald (Hg.): transversale 2: Erfahrungsräume, Configuration de l’espace. München 2006, S. 84–91.
  • In Erscheinung treten. Zur Darstellungspraxis des Sich-Zeigens. In: Miriam Dreysse und Florian Malzacher (Hg.): Rimini Protokoll. Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll. Berlin 2007, S. 46–63.
  • Denn sie wissen nicht, was sie tun: Schauspielkunst und Wissenschaft. In: Klaus W. Hempfer und Anita Traninger (Hg.): Dynamiken des Wissens. Freiburg 2007, S. 143–162.
  • Intermediale Transformationen zwischen Text und Bühne. In: Stefan Tigges (Hg.): Dramatische Transformationen. Bielefeld 2008, S. 205–214.
  • Feedback der Zeichen. In: Christel Weiler, Jens Roselt und Clemens Risi (Hg.): Strahlkräfte. Festschrift für Erika Fischer-Lichte, Berlin 2008, S. 42–53.
  • Eros und Intellekt. Stanislawski, Felsenstein und die Wahrheit des Theaters. In: Werner Hintze, Clemens Risi und Robert Sollich (Hg.): Realistisches Musiktheater. Berlin 2008, S. 18 –31.


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