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Dekobild im Seitenkopf Artikel aus dem Pressemeldungsarchiv
 
Freitag, 07. April 2000   / 15 Jahre

Wenig Floskeln und viel Politisches bei der Begrüßung der Gaststudierenden

Vizepräsident Friedrich fordert zur politischen Stellungnahme auf

Die Gasthörerinnen und Gasthörer wussten, dass die offizielle Begrüßung durch den neugewählten Vizepräsidenten der Universität, Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, ein politischen Charakter haben würde. Friedrich vertritt an der Universität Hildesheim das Fach Politische Wissenschaft und da war es naheliegend, dass er das Augenmerk der Gaststudierenden auf die politische Situation um die Schließung der Informatik an der Universität Hildesheim lenken würde, bevor er in seinen Eröffnungsvortrag über den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf einstieg. In seiner Begrüßung formulierte er fünf Punkte, in denen er erstens festhielt, dass die Schließung der Informatik 1996 ein Fehler war, zweitens die Qualität des Studienangebots unbestritten exzellent war, drittens trotz leerer Kassen die Politik die Aufgabe habe, die Universität Hildesheim in ihre Zukunftsprogramme zur Entwicklung der Informationstechnologie in Niedersachsen einzubeziehen, viertens die Universität über Konzepte verfüge, die eine Verknüpfung von Bildungs-, Kultur- sowie Informations- und Kommunikationswissenschaften vorsehen und fünftens endlich konkrete Konsequenzen folgen müssten. Einen "Internet-Führerschein für Lehrkräfte in Schulen" anzubieten, sei nicht ausreichend. Vielmehr ginge es darum, wissenschaftliche und wirtschaftliche Chancen zu verknüpfen, um so gesellschaftliche Herausforderungen im Bereich Informationstechnologie zu meistern. Die Universität Hildesheim habe hier eine wichtige Funktion. Das zu multiplizieren und hierfür politisch Stellung zu beziehen, sei auch Aufgabe aller Mitglieder der Universität. Friedrich hat die Gaststudierenden mit ins Boot gezogen.

Pro Semester finden etwa 200 Gasthörerinnen und Gasthörer den Weg auf die Marienburger Höhe zur Uni, um gemeinsam mit jungen Studierenden zu lernen und zu diskutieren. Für sie gibt es keine Zulassungsbeschränkungen und sie können die gesamte Bandbreite des Lehrangebots von Internet bis zu landeskundlichen Vorlesungen wahrnehmen. Für die Senioren werden zukünftig auch eigene Internetseiten zur Verfügung stehen.

 
 
 

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Letzte Änderung:  8.10.2014