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Mittwoch, 11. Januar 2012   / 3 Jahre
Die Professionalisierung von Lehrkräften im Bereich des Schriftspracherwerbs ist eine der drängendsten Aufgaben in der Lehrerbildung.

Die Professionalisierung von Lehrkräften im Bereich des Schriftspracherwerbs ist eine der drängendsten Aufgaben in der Lehrerbildung.

Über Analphabetismus

Der Fachbereich III, Sprach- und Informationswissenschaften, lädt am Mittwoch, 18. Januar 2012, zur öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ursula Bredel ein. Die Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik spricht „Über Analphabetismus“.

„Analphabetismus ist nicht nur ein soziales, sondern auch ein volkswirtschaftliches Problem, das nicht erst im Erwachsenenalter entsteht, sondern bereits in der Schule. Die Professionalisierung von Lehrkräften im Bereich des Schriftspracherwerbs ist deshalb eine der drängendsten Aufgaben in der Lehrerbildung“, erklärt Prof. Dr. Bredel. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Grammatik, Orthographie und Erzählen, jeweils unter fachlicher und didaktischer Perspektive.

Aktuell bietet die Professorin ihren Lehramtsstudierenden Seminare zum Thema „Schriftspracherwerb“ oder „Grammatik für die Schule“ an. „‚Grammatik für die Schule‘ meint mehr als Grammatik für den Grammatikunterricht. Denn Lehrkräfte benötigen grammatisches Wissen auch für die Modellierung des Orthographie-, des Lese- und des Schreibunterrichts, zur Einschätzung von Schüleräußerungen und zur Planung von Fördereinheiten, insbesondere für Kinder mit Deutsch als zweiter Sprache“, erklärt Prof. Bredel. Seit dem Wintersemester 2010/11 ist sie Professorin am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Stiftungsuniversität Hildesheim. Zuvor hatte sie von 2002 bis 2005 eine Professur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, von 2005 bis 2010 eine Professur an der Universität zu Köln inne.

Die Professionalisierung der Lehrerbildung im Bereich des Sprachunterrichts ist Prof. Bredel ein wichtiges Anliegen. 2011 hat sie mit Kollegen aus verschiedenen Hochschulen eine Initiative gegründet, in der Anforderungen an (künftige) Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache und Interkulturelle Sprach- und Literaturdidaktik für eine weiterführende bildungspolitische Diskussion konturiert werden.

Jüngst veröffentlichte sie mit weiteren Wissenschaftlerinnen das Buch „Wie Kinder lesen und schreiben lernen“ (Tübingen: Francke). Ende Mai 2012 richtet Prof. Bredel gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Schlickau vom Institut für Interkulturelle Kommunikation die Jahrestagung des Fachverbands Deutsch als Fremdsprache an der Stiftung Universität Hildesheim aus.

Die öffentliche Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ursula Bredel findet am Mittwoch, 18. Januar 2012, um 18:15 Uhr in der Aula am Bühler-Campus statt.

Von: Pressestelle, Isa Lange
 
 
 

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Letzte Änderung: 12.06.2014