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Mittwoch, 11. Januar 2012   / 3 Jahre
Ausgezeichnet: Marc Wätzold, Volker Sommer, Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Scherwin Saedi und Rita Westphal.

Ausgezeichnet: Marc Wätzold, Volker Sommer, Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Scherwin Saedi und Rita Westphal.

Preise für hervorragende studentische Initiativen, Forschung, Lehre und Serviceleistungen

Für hervorragende studentische Initiativen werden Scherwin Saedi, der das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm initiiert hat, sowie das Organisationsteam des Umwelttags 2011, Simon Ditzel, Julia Hartmann und Marc Wätzold, von der Stiftung Universität Hildesheim ausgezeichnet. Zudem wurden die Preise für hervorragende Forschung, Lehre und Serviceleistungen verliehen.

Mit dem Preis für hervorragende studentische Initiativen werden Scherwin Saedi, der das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm initiiert hat, sowie das studentische Organisationsteam des Umwelttags 2011, Simon Ditzel, Julia Hartmann und Marc Wätzold ausgezeichnet. „Global wichtige Themen sollten grundsätzlich in die Lehre integriert werden, und zwar unabhängig vom Studienfach. Vor allem mit der Lehrerausbildung besteht die Möglichkeit, auch folgende Generationen zu erreichen und sie für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren“, hebt Wätzold hervor, der in Hildesheim Umweltsicherung studiert.
Das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm geht auf eine Initiative des früheren AStA-Mitglieds Scherwin Saedi zurück. „Neben der inhaltlichen Ausrichtung hat Herr Saedi an der Ausarbeitung der Satzung bis hin zur Umsetzung maßgeblich mitgewirkt“, hebt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich hervor. Ein Lore-Auerbach-Stipendium erhalten Studierende, die besondere Leistungen im Bereich bürgerschaftliches Engagement erbringen, in der akademischen Selbstverwaltung tätig sind, sich für den Bereich Bildungsintegration oder für internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich besonders einsetzen. Die Stipendiaten erhalten eine finanzielle Unterstützung von 600 Euro je Semester. „Ehrenamtliches Engagement hält vieles zusammen oder am Laufen, was dem Gemeinwohl dient und sonst nicht bestehen könnte“, so der Student des Internationalen Informationsmanagements.

Die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Meike Sophia Baader wird mit dem Preis für hervorragende Forschung geehrt. An der Universität Hildesheim hat sie die Entwicklung der Allgemeinen Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Pädagogik der Kindheit und Diversity Education wesentlich vorangebracht, betont Vizepräsident Prof. Dr. Toni Tholen in seiner Laudatio. „Professorin Baader bearbeitet Forschungsfragen in Bezug auf alle relevanten Sektoren des Erziehungs- und Bildungssystems, vom Kindergarten bis zur Hochschule, einschließlich Aspekte des Übergangs, und bezieht Themen aus dem Feld der Pädagogik, der Religion und der Geschlechterforschung aufeinander“, würdigt Tholen.

Die Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft ist Mitbegründerin des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Schröer vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik leitet sie ein vom BMBF finanziertes Projekt zu „Chancengleichheit in der strukturierten Promotionsförderung an deutschen Hochschulen – Gender und Diversity“. Und sie ist eine von drei Sprecher_innen des Graduiertenkollegs „Gender und Bildung“, das zum Januar 2012 seine Arbeit aufgenommen hat. Auf internationaler Ebene bereitet Prof. Baader derzeit ein Kooperationsprojekt zum Thema „Erinnerungskultur“ mit der Universität Tel Aviv vor. Kürzlich wurde Prof. Baader in das Fachkollegium „Erziehungswissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt.

Rita Westphal, Leiterin der Stabsstelle Controlling an der Universität Hildesheim, erhält den Preis für hervorragenden Service. Ihr Einsatz im Bereich des strategischen und operativen Controlling sei vorbildlich, lobt Dr. Christoph Strutz, hauptberuflicher Vizepräsident. Sie mache nicht nur einen „Superjob“, sondern die Art und Weise, mit wie viel Geduld und Ideenreichtum und Einsatz sie ihn mache, zeichnen Frau Westphal einfach aus.

Der Politikwissenschaftler Volker Sommer wird für seine hervorragende Lehre ausgezeichnet. „Lehre gehört zum Fundament der Universität. Volker Sommer fördert und fordert eigenständiges, kreatives Denken seiner Studierenden“, unterstreicht Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Lange in seiner Laudatio. Insbesondere sein Seminar „Theorie und Praxis der Politikfeldanalyse“ zeige vorbildlich, wie Theorie und Praxis in der Lehre verzahnt werden können. Anhand ausgewählter Politikfelder – Sozial-, Wirtschafts- und Umweltpolitik –  untersuchen die Studierenden mit Hilfe einschlägiger Theorien Fragen nach der Gestaltung politischer Entscheidungsprozesse, der politischen Planung und der bestimmenden Akteure. In der Lehrpreis-Jury waren Mitglieder aller Fachbereiche und Studierende vertreten.

Von: Pressestelle, Isa Lange
 
 
 
Letzte Änderung: 12.06.2014