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Donnerstag, 26. Januar 2012   / 3 Jahre

Kardanwellen unter die Lupe genommen

„Die Betriebsbesichtigung ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Studium, weil wir dadurch eine viel bessere Vorstellung von den einzelnen Fertigungsprozessen bekommen konnten. In den Vorlesungen werden diese ja oft nur sehr theoretisch behandelt", meint Julia Gunther. Die Studentin des Masterstudiengangs „Sprachen und Technik" nahm im Januar an der vom Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation organisierten Exkursion nach Hamburg teil.

Regelmäßig veranstaltet das Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation Exkursionen, Mitte Januar ging es nach Hamburg-Stellingen zur Firma GKN Service International GmbH. Der Standort in Hamburg ist auf die weitgehend manuelle Fertigung und Reparatur von Gelenkwellen spezialisiert, die in Fahrzeugen oder industriellen Anlagen zum Einsatz kommen. „Die Betriebsbesichtigung ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Studium, weil wir dadurch eine viel bessere Vorstellung von den einzelnen Fertigungsprozessen bekommen konnten. In den Vorlesungen werden diese ja oft nur sehr theoretisch behandelt", meint Julia Gunther, die an der Universität Hildesheim den Masterstudiengang Sprachen und Technik studiert. Sprachmittler, vor allem Übersetzer für Wirtschaft, Verwaltung und internationale Behörden werden in diesem Studiengang ausgebildet. 

Auch Claudia Erben studiert im Master Sprachen und Technik. „Bei der Exkursion war es für mich interessant zu sehen, wie die in den Lehrveranstaltungen der Technik besprochenen Maschinen in einem Industriebetrieb im Produktionsprozess eingesetzt werden. Dadurch haben wir einen guten praxisnahen Einblick in die verschiedenen Fertigungsverfahren bekommen, was für das Verständnis der Funktionsweise der Anlagen sehr hilfreich ist. Somit bot die Exkursion eine lehrreiche Erfahrung zu den theoretischen Inhalten der Vorlesungen", sagt die Studentin über die Betriebsbesichtigung.

Zur Betriebsbesichtigung zählte die Präsentation von unterschiedlichen Formen und Größen der einzelnen Gelenkwellenteile. In der Werkstatt konnten die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer erfahren, wie eine Kardanwelle gefertigt wird. „Zuerst die Montage eines 43 kg schweren Gelenks, danach die Auswahl und Bearbeitung eines passenden Rohres und schließlich den über bestimmte Parameter genau eingestellten Schweißprozess", erläutert Dr. Hansjörg Bittner vom Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation den Fertigungsprozess.

Das Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation organisiert eine solche Betriebsbesichtigung einmal in jedem Semester. „Sie soll insbesondere den Studentinnen und Studenten der Studiengänge Sprachen und Technik und Internationale Fachkommunikation praktische Einblicke in technische Abläufe geben", hebt Bittner hervor. Grundsätzlich steht die Teilnahme an diesen Exkursionen jedoch allen Studierenden der Universität Hildesheim offen.

Die nächste Exkursion im Sommersemester führt die Studierenden voraussichtlich zur Firma Hoffmann-Filter in Lengede. Wer sich über den Exkursionstermin informieren möchte, kann sich an Herrn Bittner (bittnerh[at]uni-hildesheim.de) wenden.

Von: Pressestelle
 
 
 

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Letzte Änderung:  8.10.2014