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Mittwoch, 20. Februar 2008   / 7 Jahre

Quelle: CHE Forschungsranking 2007, S. 100

Quelle: CHE Forschungsranking 2007, Seite 111

CHE Forschungsranking: Uni Hildesheim schafft auf Anhieb den Sprung in die Gruppe forschungsstarker Hochschulen in Erziehungswissenschaft

Uni Hildesheim punktet bei Promotionen und Publikationen

Die Stiftung Universität Hildesheim hat erstmals mit dem Fach Erziehungswissenschaft an dem aktuellen Forschungsranking 2007 des CHE teilgenommen und gleich den Sprung in die Gruppe der forschungsstarken Hochschulen geschafft.

Im Fach Erziehungswissenschaft wurden 49 Universitäten in den Vergleich einbezogen. Als Forschungsindikatoren stehen in diesem Fach vor allem die verausgabten Drittmittel, die Ergebnisse einer bibliometrischen Analyse und die Anzahl der Promotionen zur Verfügung. Die detaillierten Ergebnisse zum Ranking des Faches Erziehungswissenschaft sind in dem Ranking auf den Seiten 99 bis 113 dargestellt.

CHE Forschungsranking 2007

Nachfolgende Tabelle 1 zeigt die forschungsstarken Hochschulen in Erziehungswissenschaft im Überblick. Eine Universität wird als forschungsstark bezeichnet, wenn sie bei mindestens drei der sechs Indikatoren eine Platzierung in der Spitzengruppe erreicht. Keine der untersuchten Hochschulen hat die Maximalzahl erreicht, aber die Universität Oldenburg belegte immerhin fünf Spitzenplätze. Darüber hinaus ist diese Universität – gemeinsam mit der Universität Hildesheim – neu in der Gruppe der Forschungsstarken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es keine Absteiger: Alle Hochschulen, die sich im Jahr 2004 schon in der Gruppe der Forschungsstarken befanden, sind hier auch weiterhin vertreten. Nur vier der forschungsstarken Universitäten (HU und FU Berlin, Uni Bielefeld und LMU München) sind auch im Reputationsindikator stark, d.h. sie wurden von über 25% der Professoren dieses Faches als führend in der Forschung bezeichnet.

 

 


Zur Methodik des RankingsDas CHE ForschungsRanking umfasst derzeit sechzehn Fächer und basiert auf dem umfangreichen Datenmaterial, das durch die jährlichen Untersuchungen zum CHE-HochschulRanking zur Verfügung steht. Während im CHE-Hochschulranking neben ausgewählten Forschungsindikatoren Informationen zum Studium, wie z.B. Studiendauern oder Studierendenurteile im Mittelpunkt stehen, konzentriert sich das ForschungsRanking ausschließlich auf die universitäre Forschung.

Die Aktivitäten der Universitäten auf diesem Gebiet sollen bundesweit transparent gemacht und forschungsstarke Fakultäten in den einzelnen Fächern hervorgehoben werden. Neben den "pro-Kopf"-Forschungsindikatoren (z.B. Drittmittel pro Wissenschaftler), die auch im HochschulRanking ausgewiesen werden, werden im ForschungsRanking auch die Absolutwerte (z.B. Drittmittelsumme) berücksichtigt. Die Ergebnisse werden auf unterschiedlichen Ebenen aggregiert: Neben den fachspezifischen Ranglisten zu den einzelnen Indikatoren werden "forschungsstarke Hochschulen je Fach" sowie "Forschungsstarke Universitäten" mit einem hohen Anteil an forschungsstarken Fächern herausgestellt.


 

Forschungsprofil der Stiftung Universität Hildesheim:
Nach der Bewilligung des Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Transnationale soziale Unterstützung" im Dezember 2007 ist das positive Abschneiden der Universität Hildesheim in dem CHE Forschungsranking ein weiterer Nachweis dafür, dass die Universität Hildesheim neben Exzellenz in der Lehre auch im Bereich Forschung große Erfolge verzeichnet.

Forschungszentren an der Stiftung Universität Hildesheim:

  • Centrum für Bildungs- und Unterrichtsforschung. Ein Netzwerk wissenschaftlicher Forschungsprojekte des CeBU wirkt innovationsfördernd im Bereich der Lehrerbildung. Die Projekte werden ergänzt durch Forschungen zu Entwicklungsprozessen in Organisationen, insbesondere im Schulmanagement. Dieses niedersachsenweit einmali-ge Forschungszentrum wurde aktuell um das Forum Fachdidaktische Forschung erweitert;
  • Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen. Das Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen ist zuallerst Plattform für Forschungsvorhaben, für den interdisziplinären und internationalen Austausch und für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung, mit dem Ziel das Forschungsprofil der Pädagogik der frühen Kindheit zu schärfen. Darüber hinaus unterstützt es die regionale Vernetzung und die Professionalisierungsbemühungen in den Handlungsfeldern der Pädagogik der frühen Kindheit.;
  • Centrum für Kulturtheorie. Dieses kulturwissenschaftliche Zentrum befindet sich in Planung. In ihm werden die kulturwissenschaftlichen Fächer künftig auch mit der Kulturphilosophie, Kulturgeschichte und Kultursoziologie zusammenarbeiten;
  • Center for World Music. Das internationale Zentrum für Weltmusik befindet sich in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Aufbau;
  • Ambient Intelligence. Das Fach Informatik hat einen Vorschlag erarbeitet, der zurzeit diskutiert wird.

Der Nachwuchsförderung gilt das besondere Augenmerk der Universität Hildesheim. Hier wurden in den letzten Jahren wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Heute bietet die Hildesheimer Stiftungsuniversität dem wissenschaftlichen Nachwuchs interessante Forschungsnetzwerke an:

  • das DFG-Graduiertenkolleg "Transnationale soziale Unterstützung";
  • das Margot-Möller-Promotionskolleg im Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften;
  • das fachbereichsübergreifende Promotionskolleg "Interkulturalität in Bildung, ästhetik, Kommunikation";
  • das Promotionskolleg "Produktionsräume ästhetischer Praxis";


Forschen für Niedersachsen und die Region
In diesem Jahr wird ein weiteres Graduiertenkolleg "Schulforschung" entstehen, das direkt in die bewährte Zusammenarbeit mit rund 140 Schulen der Region eingebunden sein wird.


Weitere Informationen:

 

www.uni-hildesheim.de

 

 


Kontakt:

 

 

Prof. Dr. Olga Graumann
Geschäftsführende Leiterin des Instituts für Erziehungswissenschaft

E-Mail: jaugrau(at)uni-hildesheim.de

Prof. Dr. Martin Schreiner
Dekan des Fachbereich I - Erziehungs- und Sozialwissenschaften

E-Mail: schreinr(at)uni-hildesheim.de

 

 

 
 
 
Letzte Änderung: 12.06.2014